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7 Warnsignale bei der Zusammenarbeit mit Subunternehmern und warum eigenes Personal oft besser ist

Warnsignale Subunternehmer 300x240 7 Warnsignale bei der Zusammenarbeit mit Subunternehmern und warum eigenes Personal oft besser istIn vielen Betrieben gehört es zum Alltag, einzelne Aufgaben an einen Freiberufler oder Subunternehmen zu vergeben. Oftmals handelt es sich um einmalige Aufträge, in vielen Fällen wird diese Unterstützung auch regelmäßig beauftragt und die Aushilfen sind damit oft nicht mehr als dem operativen Geschäft wegzudenken.

Gute Subunternehmer leisten einen großen Beitrag dabei, ein Projekt schneller abzuwickeln. Das funktioniert jedoch nur, wenn keine Unstimmigkeiten entstehen. Denn dann könnte das Projekt auch unnötig in die Länge gezogen werden und viel Zeit und Geld geht verloren, weil die Anforderungen nicht erfüllt wurden oder zusätzliche Abstimmungsaufwand entstand.

Sie sollten daher darauf achten, mit zuverlässigen Partnern zusammenzuarbeiten, egal aus welchen Bereichen Sie sich Unterstützung suchen. Ob es sich einen anderen Handwerker, einen freiberuflichen Designer oder Programmierer handelt, den Sie lediglich für ein bestimmtes Projekt beauftragen. Denn letztendlich sind Sie nicht nur für Ihre eigene Arbeit am Projekt verantwortlich, sondern auch für die des Subunternehmers.

Welche Fragen sollten Sie sich beim Outsourcen von Aufgaben und Arbeiten stellen?

Es gibt bestimmte Warnsignale, an denen Sie erkennen können, ob ein reibungsloser Ablauf Ihres Projektes gefährdet ist. Kommen Ihnen die folgenden Situationen bekannt vor? Dann sollten Sie darüber nachdenken sich eine andere Lösung zu überlegen:

  • Ihr Subunternehmer antwortet nicht zeitnah. Ob das für Ihren Projektabschluss gefährlich sein könnte, hängt davon ab, wie viel Zeit Sie zu Verfügung haben. Verspätete Rückmeldungen und Unzuverlässigkeit des Freiberuflers in der Anfangsphase eines Projektes könnten jedoch ein schlechtes Zeichen für einen termingerechten Ablauf bedeuten.
  • Ihre Unterstützung diskutiert mit Ihnen über Umfang, Ablauf oder andere Details des Projektes. Ein Freelancer, der ständig mit Ihnen über Details aus dem Projekt diskutieren möchte, Ihnen Fehler vorhält und Projektabläufe ändern möchte, ist nicht nur anstrengend, sondern auch zeitintensiv. Daraus können sich weitere Probleme ergeben. Im schlimmsten Fall kontaktiert ihre Aushilfe über Ihren Kopf hinweg den Kunden.
  • Ihrem kurzfristigen Personal fällt es schwer, Fragen zum Projekt zu beantworten. Einen recht unerfahrenen Freelancer für Projekte zu engagieren, bringt für kurze Dauer Probleme mit sich. Ein Subunternehmer, der sich um Ihr  Web-Design Projekt kümmert, sollte jedoch auch Frage und Antwort stehen können. Fachbegriffe wie CSS oder Content Management System sollten ihm in diesem Zusammenhang bekannt sei. Ist das nicht der Fall, sollten Sie seine Vorkenntnisse schnellstens eingehend prüfen.
  •  Ihr Ersatz hat Probleme mit Ihrem Vertrag, Rechnungssystem oder anderen Punkten, die mit der Führung Ihres Geschäfts zu tun haben. Achtung: SIE sind in dieser Konstellation der Kunde und SIE setzen die Erwartungshaltung. Eine Diskussion darüber, wessen Vertrag angewendet wird, kann schnell in einen größeren Streit ausarten.
  •  Ihr Gehilfe kann Ihnen keine Referenzen zu vergangenen Projektarbeiten vorweisen. Für einen Freiberufler ist es nichts ungewöhnliches eine Vielzahl an Projekten anzunehmen. Er sollte Ihnen daher Beispiele liefern und auch Referenzen vorweisen können.
  •  Ihr Partner vermischt Berufliches und Privates. Wenn Sie mit einem Freund zusammenarbeiten, ist es wichtig, Berufliches und Privates strikt voneinander zu trennen. Egal in welcher Beziehung Sie zu der Person stehen- Professionalität hat oberste Priorität !
  •  Ihre Recherche erweckt Zweifel. Wie bitte? Sie recherchieren Ihre potenziellen Subunternehmer nicht? Nutzen Sie unbedingt Google und die sozialen Medien, um etwas mehr über die Person herauszufinden. Das könnte Ihnen auf lange Sicht viel Ärger ersparen.

Gerade wenn Sie selber ihrem Kunden eine hohe Qualität ihrer Arbeit oder ihrer Dienstleistung gewährleisten, sollten Sie kritisch bei der Wahl Ihres Subunternehmers zu sein. Scheuen Sie sich nicht davor, mehrere potenielle Kanditaten zu kontaktieren, bevor Sie die Entscheidung fällen, wer an Ihrem Projekt mitarbeiten soll. Vergessen Sie dabei eine wichtige Regel nicht: Tolerieren Sie kein Verhalten, das Sie auch selber keinem Kunden gegenüber an den Tag legen würden.

Eigenes Personal aufbauen und Zeit und Nerven sparen

Gerade aus diesem Grund ist es für viele Unternehmen oft sinnvoller einen anderen Weg zu gehen. Suchen Sie regelmäßig Unterstützung? Ärgern Sie sich immer wieder über die oben genannten Punkte? Sind sie sich sicher, dass sie die Scheinselbständigkeit ausgeschlossen haben? Wollen Sie die hohen Stundensätze nicht mehr bezahlen?

Dann sollten Sie darüber nachdenken, vielleicht doch eine Stelle zu schaffen und Personal einzustellen. Die Vorteile liegen hier auf der Hand. Sie sparen sich regelmäßige Einarbeitung und können sich den Arbeitnehmer so ausbilden, wie es für Ihr Unternehmen ideal ist. Außerdem sparen Sie sich häufig die Zuschläge, weil die Subunternehmer Kapazität für Sie freihalten müssen.

Kundengewinnung 300x200 7 Warnsignale bei der Zusammenarbeit mit Subunternehmern und warum eigenes Personal oft besser istGerade wenn Sie viel Wert auf hochwertige Arbeit legen, haben Sie mit einem internen Mitarbeiter leichter als mit externem Personal.
Der zusätzliche Vorteil liegt darin, dass Sie sich die Zeit für die Auschreibung der einzelnen Arbeit sparen und noch nicht mal selber Stellenanzeigen schalten müssen. Versuchen Sie einfach geeignete Kanditaten über eine Personalberatung. In diesem Fall könnten Sie sich sogar den Suchweges, inkl. Print- und Online-Inserate, Datenbank-Recherche oder Direktansprache sparen, da spezielle Firmen Sie bei der Analyse der Bewerbungsunterlagen und Durchführung von strukturierten Interviews unterstützen.

Letztendlich ist also unter Umständen viel sinnvoller in gutes Personal zu investieren, als regelmäßig viel Zeit für die Organisation und Suche von externe, freiberufliche Aushilfen zu verschwenden.

Was ist Ihre Meinung? Lieber eigenes, gut qualifiziertes Personal oder flexible Aushilfen mit höheren Kosten?

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