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Datenschutz für das Recht auf informationelle Selbstbestimmung

21. November 2011 von Gruendung2000 in Lexikon mit 0 Kommentaren

Datenschutz 300x200 Datenschutz für das Recht auf informationelle SelbstbestimmungPersonenbezogene Daten – wie zum Beispiel Name, Wohnort, Geschlecht und vieles mehr – sind besonders empfindlich. Unternehmen, die im Besitz solcher Daten sind, haben eine Verantwortung für den . Ziel ist es, dass die sensiblen Daten von den Mitarbeitern und Kunden nicht für Fremde zugänglich gemacht werden. Denn jeder Einzelne hat ein Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Nur die Person selbst entscheidet, wer die persönlichen Daten einsehen kann. Aufgrund der zunehmenden Digitaltechnik ist der immer wichtiger geworden. Nie war es einfacher, Daten zu erfassen, in einer Datenbank zu speichern und diese dann weiterzugeben.

Wer hat Interesse an den personenbezogenen Daten?

Nicht nur staatliche Stellen haben Interesse an diesen Daten. Auch viele private Unternehmen sind an der E-Mail-Adresse, dem Namen, Geschlecht und im Idealfall auch den Hobbys und Vorlieben interessiert. Sie haben nämlich so die Möglichkeit, personalisierte Werbung zu versenden, um Umsätze zu generieren. Die Institutionen benötigen diese Daten also nicht nur für die Verbrechensbekämpfung oder den Nachweis der Zahlungsfähigkeit, wie beispielsweise bei der Schufa, sondern der Zugriff auf die Personendaten dient häufig auch kommerziellen Zwecken.

Worauf müssen Unternehmen im Kontext des Datenschutzes achten?

Wenn Ihr Unternehmen auf Kunden- oder Mitarbeiterdaten angewiesen ist, müssen Sie die technischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllen, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf diese Daten haben. Wenn Sie beispielsweise einen Online-Shop betreiben, müssen sensible Daten wie die Kreditkartennummern besonders geschützt und im Idealfall über eine verschlüsselte Verbindung übertragen werden. Wenn Sie bestimmte Daten nicht mehr benötigen, ist eine Löschung erforderlich. Viele Unternehmen stellen sich natürlich die Frage, ob sie einen eigenen Datenschutzbeauftragten für ihren Betrieb benötigen. Vor allem wenn es um juristische Themen geht, ist die Verwirrung groß. Was muss man als Unternehmen beim Verfassen von Verträgen beachten, wie gestaltet sich der Datenschutz bei der Entwicklung von Software?

Wann benötigt man einen Datenschutzbeauftragten?

Das Bundesdatenschutzgesetz besagt, dass Unternehmen, die personenbezogene Daten automatisch verarbeiten und mindestens zehn Personen beschäftigen, einen Beauftragten bestellen müssen. Unabhängig von der Mitarbeiterzahl gilt diese Verpflichtung auch für Firmen, die geschäftsmäßig mit personenbezogenen Daten arbeiten – zum Beispiel in der Marktforschung.

Bildquelle: © ferkelraggae – Fotolia.com

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