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Existenzgründerzuschuss – Voraussetzungen und Besonderheiten finden Sie hier!

23. November 2011 von Gruendung2000 in Allgemein, Lexikon mit 0 Kommentaren

Existenzgr%C3%BCnderzuschu%C3%9F 221x300 Existenzgründerzuschuss – Voraussetzungen und Besonderheiten finden Sie hier!Auch von staatlicher Stelle gibt es finanzielle Mittel, die den Schritt in die Selbstständigkeit mit einem eigenen Unternehmen erleichtern soll. Dabei unterscheidet man verschiedene Arten. Am Anfang einer Existenzgründung steht immer eine umfangreiche Beratung, bei der es um die Chancen und Risiken von bestimmten Geschäftsideen, dem Erstellen eines Businessplans und Marketingmaßnahmen geht. Hier werden auch unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten besprochen. Für dieses Gründungscoaching gibt es Zuschüsse. In ganz Deutschland gibt es das Einstiegsgeld und den Gründungszuschuss von der Agentur für Arbeit. Darüber hinaus finden Sie aber auch Gründungsprämien in den einzelnen Bundesländern. Hier kann man sich bei der regionalen IHK oder dem Arbeitsamt informieren, welche Zuschüsse noch möglich sind. Schließlich helfen auch Branchenverbände bei der Auswahl.

Voraussetzungen für den Gründungszuschuss vom Arbeitsamt

Von der Agentur für Arbeit gibt es den Gründungszuschuss, der Arbeitslose unterstützen soll. Die Fördermittel dienen dazu, den Lebensunterhalt und die soziale Sicherung während und nach der Gründung zu gewährleisten. Dieses spezielle Fördermittel ist tatsächlich nur für Personen gedacht, die Entgeltersatzleistungen von der Arbeitsagentur erhalten haben oder in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme beschäftigt wurden. Sie müssen außerdem nachweisen, dass sie die notwendigen fachlichen Kenntnisse für ihre Geschäftsidee haben. Gründer, die and dem Zuschuss interessiert sind und die Voraussetzungen erfüllen, können an Maßnahmen zur Vorbereitung und Eignungsfeststellung teilnehmen. Voraussetzung ist auch, dass eine fachkundige Stelle das Vorhaben analysiert und eine wirtschaftliche Tragfähigkeit bescheinigt. Wenden Sie sich einfach an die IHK, Handwerkskammern, Fachverbände oder Kreditinstitute. Eine weitere Voraussetzung für den Existenzgründerzuschuss ist, dass Sie noch 90 Tage Restanspruch auf das Arbeitslosengeld I haben müssen – maßgeblich ist hier der Zeitpunkt der Antragstellung und der Gründung.

Besonderheiten des Gründungszuschusses

Die Förderung von der Bundesagentur für Arbeit muss nicht zurückbezahlt werden. Sie ist aber nur für Personen gedacht, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen wollen. Der Zuschuss gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil richtet sich nach der Höhe des vorher erhaltenen ALG-I und wird neun Monate lang gezahlt, dazu kommen 300 Euro für die soziale Sicherung. Kann der Gründer nachweisen, dass er eine intensive Geschäftstätigkeit ausübt und die unternehmerischen Aktivitäten hauptberuflich ausgeführt wurden, können danach noch sechs Monate lang 300 Euro monatlich beantragt werden. Personen, die Anspruch auf die Regelaltersrente haben und Gründer, deren letzte geförderte selbstständige Tätigkeit nicht länger als 24 Monate zurückliegt, sind von dem Existenzgründerzuschuss ausgeschlossen.

Bildnachweis: © N-Media-Images – Fotolia.com

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