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Finanzierung für Selbstständige, Gründer und Freiberufler – Welche Möglichkeiten gibt es?

23. November 2011 von Gruendung2000 in Finanzierung, Lexikon mit 0 Kommentaren

Finanzierung f. Selbst%C3%A4ndige 300x199 Finanzierung für Selbstständige, Gründer und Freiberufler   Welche Möglichkeiten gibt es?Die wenigsten Gründer haben die Möglichkeit, ein Unternehmen mit eignen finanziellen Mitteln oder mit dem Geld von Freunden oder Verwandten zu gründen. In dieser Hinsicht sind die vielfältigen Finanzierungsmöglichkeiten sinnvoll, die sich direkt an Freiberufler, Selbstständige oder Existenzgründer richten. Dabei kann es sich um Kapitalgeber, Zuschüsse oder Kredite handeln, die verzinst zurückgezahlt werden müssen. Alle diese Finanzierungsformen haben ihre Vor- und Nachteile.

Business Angel – Unternehmensengel als Kapitalgeber

Die sogenannten Business Angels sind Kapitalgeber. Bei ihnen handelt es sich in den meisten Fällen um erfahrene Unternehmer und Manager, die sich an neuen Unternehmen beteiligen wollen und dabei ihr Wissen einbringen möchten. Sie bekommen im Gegenzug für die Unternehmensanteile. Ihr Ziel ist es, am Ende eine hohe Rendite einzufahren, indem Sie diese Anteile gewinnbringend verkaufen. Gründer werden auf diese Kapitalgeber bei Gründerwettbewerben aufmerksam und können die Unternehmensengel auch direkt kontaktieren. Sie sind über die rund 40 Netzwerke in Deutschland zu erreichen. Ein detaillierter Businessplan und eine anschauliche Präsentation des geplanten Unternehmens sind aber eine Voraussetzung, um den Business Angel von der Geschäftsidee zu überzeugen. Denn für den Unternehmer ist die Investition in ein Start-Up eine riskante Angelegenheit.

Der Existenzgründerzuschuss von der Arbeitsagentur

Gründer haben auch die Möglichkeit, sich finanzielle Mittel von staatlicher Seite zu holen. Die Arbeitsagentur bietet einen Existenzgründerzuschuss für Arbeitslose an. Diese Finanzierung ist also nur für Personen gedacht, die aus der Arbeitslosigkeit oder Arbeitsbeschaffungsmaßnahme heraus in die Selbstständigkeit gehen woll. Die Förderung richtet sich nach der Höhe des vorher gezahlten ALG-I Geldes und erstreckt sich auf einen Zeitraum von neun Monaten, der aber auch noch ein halbes Jahr länger gezahlt werden kann. Voraussetzung für den Zuschuss, der übrigens nicht zurückgezahlt werden muss, ist ein Businessplan. Für die Beratung und Maßnahmen zur Eignungsfeststellung gibt es ebenfalls Zuschüsse. Sie sind nicht so hoch, dass man eine teure Geschäftsidee realisieren kann, für die Deckung der Lebenshaltungskosten sind sie aber mehr als ausreichend.

Der KfW-Kredit: Gründergeld mit günstigen Konditionen

Der Gründerkredit der KfW richtet sich ebenfalls an Selbstständige, Freiberufler oder kleine Unternehmen. Hier wird, je nach Programm, ein Kredit mit einem großzügigen Finanzvolumen gewährleistet, der mit einem festen Zinssatz und über längere Laufzeiten abbezahlt werden kann. Nach Vereinbarung können die ersten Jahre, die für Gründer ja immer besonders schwer zu überbrücken sind, auch tilgungsfrei sein.

Bildnachweis: © Marco2811 – Fotolia.com

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