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Freies Zimmer an Zeitarbeiter und Monteure vermieten

28. Februar 2012 von gcsoecker in Allgemein mit 0 Kommentaren

olympus digital camera 300x225 Freies Zimmer an Zeitarbeiter und Monteure vermietenWer Platz im Haus hat, sollte überlegen, ob er freie Räume vermieten kann.

In Messestädten und in viel besuchten Touristenzentren ist es seit Jahren üblich, private Zimmer im eigenen Haus an Kurzzeitgäste zu vermieten.

Eine besondere Zielgruppe schält sich jedoch in den letzten Jahren immer deutlicher heraus: Zeitarbeiter, deren Einsatzorte wechseln, brauchen oft innerhalb  von Stunden ein Zimmer. Wer in der Lage ist Monteurzimmer und Monteurwohnungen anzubieten, kann mit dieser Dienstleistung ein gutes Nebeneinkommen erzielen. Je nach Platzangebot und Lage der zu vermietenden Wohnungen und Zimmer kann man selbstständiger Vermieter von Monteurzimmern oder Ferienwohnungen in Vollzeit werden.

Angestellte Zeitarbeiter stehen oft vor der Situation, heute nicht zu wissen, wo sie übermorgen arbeiten werden. Oft erfahren sie ihren Einsatzort erst 24 Stunden vor dem Arbeitsbeginn, sodass sie auf die Schnelle eine bezahlbare Unterkunft benötigen.

Gut und günstig wohnen in der Monteurwohnung
Auch wenn die Bezahlung von Zeitarbeit mittlerweile angepasst wurde, so kann man sich denken, dass kaum ein Monteur finanziell in der Lage ist, wochenlang in teuren Hotelzimmern zu wohnen. Was liegt da näher, als sich nach Privatvermietern umzusehen, die vielleicht günstig ein Zimmer mit Koch- und Duschmöglichkeit anbieten.

Das sind die Hauptansprüche von Zeitarbeitern, die an ihrem Einsatzort wohnen wollen:

  • Eine ruhige Umgebung,
  • kurze Anfahrtszeit zum Arbeitsplatz,
  • ein gemütliches Bett
  • Wohnzimmer mit TV,
  • eine Möglichkeit zum Duschen und
  • eine kleine Küche oder Kochgelegenheit,

wo nach der Arbeit eine warme Mahlzeit zubereitet werden kann. Für die Zeit zwischen dem Abendessen und der Nachtruhe sollte ein Fernseher vorhanden sein. Er lenkt vom harten Arbeitsalltag ab und verkürzt die Zeit bis zum Wochenende, an dem Zeitarbeiter auch manchmal nach Hause zu ihren Familien fahren.

Wohnungsausstattung für Monteure und Durchreisende
Die Ausstattung einer Monteurunterkunft ist ein wenig abhängig von der Verweildauer. Monteure oder Zeitarbeiter bleiben mitunter auch drei bis sechs Monate an einem Ort, bis ihr Projekt am Einsatzort fertiggestellt ist.

Oftmals sind es Fachkräfte aus dem Ausland, die nicht an den Wochenenden nach Hause fahren. Für sie sollte die Monteurwohnung zu einem zweiten Zuhause werden können, in dem sie sich behaglich einrichten und auch Besuch von Kollegen empfangen können. Auch selbstständige Unternehmer, die an unterschiedlichen Orten Firmen betreuen, haben erkannt, dass das Buchen einer preiswerten Privatunterkunft günstiger ist, als Hotelübernachtungen. Von ihnen wird hin und wieder nach einem WLan-Zugang gefragt, da sie ihr Büro in Form eines Laptops immer bei sich tragen.

Etwas Service für Monteure
Allerdings ist es nicht damit getan, ein Monteurzimmer einmalig voll auszustatten und zu einem günstigen Preis anzubieten. Ein wenig verwöhnen sollte man seine Gäste auch hier. So wird die Bettwäsche zur Verfügung gestellt, ebenso wie Handtücher und Hygieneartikel. Sollte keine zweite Waschmaschine vorhanden sein, kann der Vermieter anbieten, gegen Kostenerstattung, einmal die Wäsche der Monteure zu waschen.

Die Zimmer und Wohnungen für Zeitarbeiter müssen regelmäßig gereinigt werden und auch die Wäsche in gleichbleibendem Zyklus frisch aufgezogen werden. Frische Handtücher und Badetücher werden täglich benutzt und sollten in reicher Zahl vorhanden sein, um sie einmal wöchentlich und bei Bedarf zu wechseln.

Selbstverpflegung in der Monteurwohnung
Monteure und Zeitarbeiter kochen teilweise gern und gut. Kein Wunder, wer kann es sich schon leisten, täglich Essen zu gehen? Deshalb sollten Pfannen, Töpfe und das übliche Koch- und Essgeschirr ebenfalls zur Monteurwohnung gehören, wie Kühlschrank und Spüle oder Geschirrspüler. Wer Zeit hat, kann auch die Zimmer inklusive Frühstück vermieten, sollte sich aber bewusst sein, dass Monteure zeitig das Haus verlassen und das Frühstück spätestens um 6.00 Uhr täglich bereitstehen muss.

Nicht nur Einnahmen auch Ausgaben kalkulieren
Einmal jährlich sollte eine Monteurwohnung komplett renoviert werden, da jeder Gast das Gefühl haben möchte in eine fast unbenutzte Wohung einzuziehen. Gebrauchsgegenstände, die tatsächlich gebraucht aussehen, sollten durch neue ersetzt werden und die Wände einen frischen Anstrich erhalten. Laufende Nebenkosten und Renovierungen müssen in die Höhe des Mietpreises einkalkuliert werden.

Für Zeitarbeiter und Monteure gilt: Wo man sich wohlfühlt, dort bucht man gern immer wieder. Auch bei Zeitarbeitsfirmen spricht es sich schnell herum, wenn ihren Arbeitskräften gute und preiswerte Unterkünfte für Monteure mit einem verlässlichen Vermieter zur Verfügung stehen.
Ein Tipp noch für die Steuer: Vermietungen bis zu einer Dauer von sechs Monaten fallen unter die Regelung der Kurzzeitvermietung und müssen mit 7 % Mehrwertsteuer belegt werden. Alles was darüber hinausgeht, ist von der Mehrwertsteuer befreit.

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