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Mit Mailings und Kundenbriefen auf Kundensuche

Business Angel 300x225 Mit Mailings und Kundenbriefen auf KundensucheFür Jungunternehmer und Gründer ist die größte Hürde die Kundenansprache. Hat man ein passendes Geschäftsmodell und ein attraktives Angebot geschaffen, muss die frohe Kunde auch noch zum Kunden kommen. Beim klassischem Marketing geschieht dies durch eine möglichst direkte Kundenansprache.

Nachdem wir erst vor kurzem verschiedene Tipps für die Online Vermarkung von Produkten gegeben haben, stehen heute andere Marketing-Wege im Mittelpunkt.

Kunden direkt anschreiben

Hat man früher noch Briefe und Postkarten verschickt, so hat sich die Direktwerbung in den letzten jahren deutlich weiterentwickelt. Neue Drucker erlauben durch technische Verbesserungen neue Mechanismen, die sonst nur im Online Marketing zum Einsatz kamen. Werbepost, die je nach Empfänger farblich oder inhaltlich individualisiert ist. Diese farbliche Individualisierung mit Bildern ermöglich eine passende Abbildung von Bildern je nach Geschlecht & Kundengruppe. So bekommen zum Beispiel bestimmte Kunden eine besondere Abbildung auf den Umschlag gedruckt, um die Öffnungsrate zu erhöhen.

Ursprünglich wurde diese persönliche Anpassung gerade in der Modebranche verstärkt  vorangetrieben. Durch Bonus- und Kundenkarten können einige Firmen das Konsumverhalten einzelner Kunden genau analysieren und dementsprechende Werbung verschicken. Auf diese Weise lässt sich sogar die Kleidungsgröße des Modells den Maßen des potentiellen Kunden anpassen. Die Empfänger fühlen sich so besser angesprochen und die Erfolgsquote steigt deutlich. Professionelle Mailingagenturen und Lettershops können hier weiterhelfen.

Wohin mit dem Mailing?

Allerdings stehen Gründer und junge Unternehmer vor einem anderen Problem. Sie können in der Regel nicht auf eine lange Kundendatenbank zurückgreifen und von Auswertungen der Bestandskunden nur Träumen. In diesem Fall könnten Firmen solche Adressdaten über spezialisierte Händler wie Schober Adressen kaufen. Manchmal haben aber auch Anbieter von Direktmailings schon Ansprechpartner für passendes Adressmaterial vorliegen.

Dann selektiert man seine Zielgruppe, kauft die Adressen und schreibt sie mit einem personalisierten Mailing an. Dabei sollte man aber auch eine Grundregel des Online Marketing nicht vergessen. Testen Sie die Ergebnisse und leiten Sie darauf hin weitere Schritte ein. Auch hier bietet sich ein A/B Test an um die Reaktion der Kunden zu testen.

Rechtliche Rahmenbedingungen beachten

Bevor man die Aktion startet sollte man jedoch noch einmal einen Blick in die klaren gesetzlichen Regelungen werfen. Werbung für eigene Angebote gegen über Fremdkunden (§ 28 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 BDSG): Listendaten dürfen aus allgemein zugänglichen Verzeichnissen, wie. z. B. aus Adress und Rufnummern, Branchen- oder vergleichbaren Verzeichnissen wie das Handelsregister für die Briefwerbung mit eigenen Angeboten verwendet werden. Auch hier darf das werbende Unternehmen noch weitere legal erhobene Daten hinzuspeichern (§ 28 Abs. 3 Satz 3 BDSG, siehe Ziffer 2.1) hinzufügen.

Fazit: Gerade die neuen Entwicklungen der Drucktechnik lassen Direktmailings wieder in anderem Licht erscheinen. Gerade für Gründer & Start-ups ist es schwierig, schnell und günstig neue Kunden zu finden. Hier bietet sich das Direktmarketing an und kann je nach Zielgruppe gerade am Start sehr effektiv sein.

Bildnachweis: © envfx – Fotolia.com

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