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Outsourcing externe Quellen nutzen – Was bedeutet dies?

20. November 2011 von Gruendung2000 in Lexikon mit 0 Kommentaren

Outsourcing 300x200 Outsourcing externe Quellen nutzen   Was bedeutet dies?Bei dem Thema Outsourcing stellt sich für ein Unternehmen die Frage, ob Aufgaben selbst übernommen werden sollen oder eingekauft. Beim Outsourcing übernehmen externe Dienstleister Jobs, die früher zum Unternehmen gehörten. Übersetzt bedeutet Outsourcing externe Quellen nutzen. Somit lagert ein Unternehmen Prozesse aus, die diesem ursprünglich angehörten. Ein externer Dienstleister wird diese Aufgabe im Anschluss übernehmen. Findet dieser Prozess im Ausland statt, spricht man von Offshoring. Während dieses Prozesses werden Arbeitsplätze in Billiglohnländer verlegt. Bereits mit dem Öffnen eines noch verpackten Kartons in einem Discounter wird der Kunde Teil einer Outsourcing-Strategie.

Die Vorteile des Outsourcings

Ein gelungenes Outsourcing trägt einer Stärkung der Kernkompetenzen des Unternehmens bei. Somit werden Mitarbeiter entlastet, die zuvor Aufgaben verrichten mussten, die nicht ihrem unmittelbaren Tätigkeitsbereich entsprachen. Beispielsweise in einem Handwerksbetrieb kann sich der Meister voll und ganz auf seine handwerkliche Arbeit konzentrieren und muss keine Zeit mit der Buchhaltung verbringen. Der Abbau von Randdienstleistungen bringt eine Verkleinerung der Komplexität der Geschäftsverhältnisse mit sich. Das kann von Vorteil sein, wenn das Unternehmen auf eine bestimmte Strategie ausgerichtet werden soll. Viele Unternehmer profitieren davon, die Bereiche, die Sie professionell beherrschen alleine zu bearbeiten und den Rest abzugeben. Das Outsourcing spielt eine wichtige Rolle bei der Kostensenkung. Mit diesem Schritt werden Fixkosten zu variablen Kosten und diese entstehen nur, wenn der externe Dienstleister arbeitet. Trotzdem sollten die Kosten vor diesem Schritt sehr gut untersucht werden, denn Outsourcing bedeutet auch Transaktionskosten, die beispielsweise bei der Abstimmung von Arbeitsschritten entstehen. Die Entscheidung für oder gegen Outsourcing sollte nicht nur anhand der finanziellen Zahlen getroffen werden, sondern beinhaltet weitere Faktoren. Somit spielen beispielsweise die Qualität sowie die Zufriedenheit der Mitarbeiter ebenfalls eine große Rolle.

Mehr Flexibilität durch Outsourcing

Verschwinden die Randdienstleistungen aus einem Unternehmen, ist weniger Infrastruktur erforderlich. Somit müssen weniger PCs oder Server bereitstehen. Dies hat zur Folge, dass weniger Kapital an das Unternehmen gebunden ist. Ein schlankes Unternehmen hat den Vorteil, das es schneller auf Veränderungen am Markt reagieren kann sowie eine Veränderung vorzunehmen, die aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens erforderlich ist. Unternehmen, die nicht an Maschinen oder Gebäude gebunden sind, können den unrentablen Märkten schnell den Rücken kehren. Außerdem profitiert ein Unternehmen, das auf Outsourcing setzt von dem Fachwissen der externen Dienstleister. Diese sind Fachkräfte auf ihrem Gebiet und verfügen somit über ein detaillierteres Wissen.

Bildnachweis:© Tim Harbusch – Fotolia.com

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