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Steuern als wichtiger Entscheidungsfaktor – Was Sie beachten sollten!

23. November 2011 von Gruendung2000 in Lexikon mit 0 Kommentaren

Steuern 300x199 Steuern als wichtiger Entscheidungsfaktor   Was Sie beachten sollten!Bei handelt es sich um Geldleistungen ohne Anspruch auf eine Gegenleistung. Jeder Arbeitnehmer ist verpflichtet, steuerliche Abgaben zu tätigen. Gründer oder Kleinunternehmer sind davon selbstverständlich nicht ausgeschlossen. Besonders im unternehmerischen Bereich spielen eine sehr große Rolle, denn viele Entscheidungen werden von steuerrelevanten Sachverhalten oder Auswirkungen abhängig gemacht. Gerade für ein junges Unternehmen gilt es, viele Formalitäten zu beachten. Für einen Unternehmer ist es wichtig zu wissen, welche gezahlt werden müssen und wann diese fällig sind. Außerdem muss das Finanzamt über die Tätigkeiten informiert werden.

Kontaktaufnahme mit dem Finanzamt

Der erste Kontakt mit dem Finanzamt entsteht bei der Anmeldung eines Gewerbes. Hierbei wird „ein Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ ausgefüllt. Das Finanzamt klärt grundlegende steuerliche Fragen mit dem Unternehmer ab, verlangt hierfür aber eine hohe Bearbeitungsgebühr. Trotz der hohen Kosten profitiert der Unternehmer in diesem Fall von einer rechtsverbindlichen Aussage. Das Gespräch mit einem Steuerberater klärt ebenfalls viele Fragen aus diesem Bereich, aber ersetzt keine Auskunft beim Finanzamt.

Was kann ein Gründer von der Steuer absetzen?

Bereits vor der Aufnahme der Geschäftstätigkeit entstehen einem Gründer in den meisten Fällen bereits Kosten. Diese Kosten werden bei der Ermittlung des ertragssteuerlichen Gewinnes als Betriebsausgaben geltend gemacht. Voraussetzung dabei ist, dass sie durch den Betrieb veranlasst wurden. Sie werden somit abgeschrieben, also teilweise von der Steuer abgesetzt. Ein Teil der privaten Ausgaben kann im Rahmen der Einkommenssteuer zu einem gewissen Anteil abgesetzt werden. Zu den privaten Ausgaben zählen beispielsweise die Kranken-, Unfall-, Lebens und Haftpflichtversicherung. Absetzen bedeutet, dass ein bestimmter Betrag von den zu versteuernden Einnahmen abgezogen werden kann.

Die häufigsten Steuerfehler von Gründern

Wenn es sich bei dem Unternehmen als Rechtsform um eine GmbH handelt, muss eine Lohnsteuer für das Gehalt des Geschäftsführers entrichtet werden. Diese wird auch gefordert, wenn das Unternehmen noch keinen Gewinn erwirtschaftet hat. Die Wahl der Rechtsform solle somit sehr gut bedacht werden. Außerdem ist bei geringen Einkommenssteuer-Vorauszahlungen mit einer Nachzahlung zu rechnen. Diese kann eine finanzielle Belastung für das Unternehmen bedeuten. Jeder Unternehmer muss auf eine angemessene Höhe der Vorzahlungen achten. Zur Sicherheit werden höhere Vorauszahlungen vereinbart, damit die Nachzahlungen kein finanzielles Risiko für das Unternehmen darstellen. Außerdem muss die vorgegebene Frist für die Abgabe der Steuererklärung beachtet werden. Somit werden Stress und teure Mahngebühren umgangen.

Bildnachweis: © Kautz15 – Fotolia.com

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